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Weingärten/Lagen

Unsere Erde, unsere Reben und unsere Hände...

Sorgfalt, Leidenschaft und Perfektion…
… sind kein Widerspruch zur Tradition und Herkunft.

In diesem Bewusstsein wird schon seit Generationen Weinbau in Horitschon betrieben. Unsere Erde, unsere Reben und unsere Hände sind der Grundstein für unsere Weine. Daher bewirtschaften wir unsere Weingärten biologisch organisch.

Terroir

Terroir erfasst alle natürlichen Voraussetzungen, die die Biologie des Weinstocks und demzufolge die Zusammensetzung der Traube selbst beeinflussen. Terroir ist das Zusammentreffen von Klima, Boden und Landschaft, das Zusammenwirken einer unendlichen Anzahl von Faktoren: Nacht- und Tages-Temperaturen, Niederschlags-Verteilung, Sonnenschein-Stunden, Hangneigung und Boden-Durchlässigkeit, nur um einige wenige zu nennen. Alle diese Faktoren reagieren miteinander und bilden in jedem einzelnen Teil eines Weinbaugebietes das, was wir Terroir nennen.

Als Terroir wird demnach ein Stück Land bezeichnet, das von menschlichen Einflüssen weitestgehend unberührt bleibt.

Terroir (franz. „Gegend“, von lat. terra „Erde“): Die natürliche Beschaffenheit des Bodens beeinflusst sowohl Rebstock als auch Traube.

Alte Rebstöcke, Ertragsreduktion und eine hohe physiologische Reife bringen ausdrucksstarke, tieffruchtige Weine hervor, mit elegantem Körper und toller Balance. Begleitet von feinen Tanninen, frischer Säure sowie ausgezeichnetem Lagerpotential.

Die Ausrichtung des Bodens ist hierbei von wesentlicher Bedeutung.

Unsere Lagen

Hochäcker

„hohe Äcker“ Ausrichtung – Nord nach Süd. Früher Austrieb ist ideal für den spätreifenden Blaufränkisch. Der Tonmergelboden ist immer wieder mit kies- u. eisenführenden Schichten durchsetzt. Das Gefälle gewährleistet einen guten Wasserabzug. Es gedeiht ein typisch fruchtig-würziger Blaufränkisch mit Zimtanklängen.

Dürrau

„Dürre Au“ Ausrichtung – Südwest nach Nordost. Der Boden ist selbst in heißen Jahren kühl und entwickelt auch dann eine gute Aroma- und Fruchtreife der Trauben. Der extrem hohe Ton- und Mergelanteil reicht bis an die Oberfläche. Er erschwert die Bodenbearbeitung gewaltig. Auf Grund dieser schwierigen Bedingungen setzt sich nur bestes Rebmaterial, mit tiefen Wurzeln durch. Dies wiederum führt zu ausdrucksstarken, würzigen und dennoch eleganten Weinen. Der typische Charakter des Blaufränkisch wird auf Dürrau besonders hervorgehoben.

Gfanger

Gfanger bedeutet abschüssiges Gelände. Horitschoner Gfanger, fallend von Südsüdwest nach Nordnordost, mit Blick zum Neusiedlersee in die pannonische Tiefebene. Der Oberboden besteht aus sandigem Lehm, der Unterboden aus Tonmergel. Guter Wasserabzug und dennoch gutes Wasserspeichervermögen in trockenen Jahren. Alljährlich ein fruchtiger, würziger und eleganter Blaufränkisch, mit Lagerpotential.

Rager

15%ige Bodenneigung. Ausrichtung – Ostsüdost nach Westnordwest. Schwerer, tiefgründiger Lehm mit Kalkuntergrund führt zu einem etwas späterer Austrieb der Reben im Frühjahr. Durch diese Bedingungen bleibt die typische Würzigkeit des Merlot erhalten.