Geschichte
Geschichte
IBY Rotweingut – Eine Geschichte mit Tradition
 
 
1848 war es auch in Horitschon im Burgenland so weit:
Die Bauern wurden zu freien Eigentümern ihres Grund und Bodens. Zu jener Zeit begann – wenngleich noch in bescheidenem Ausmaß – der Weinbau in Horitschon.
 
 
Die Iby-Ära beginnt…
Einer der ersten Weinbauern war der 1884 geborene Anton Iby – gleichsam Anton I.
Sein 1909 geborener Sohn Anton II heiratete in das Bauernhaus Petschowitsch und bekam mit seiner Ehefrau, Maria Petschowitsch, zwei Söhne, Anton III (1931) und Paul (1933). Auf diesem Bauernhof-Grundstück der Familie Petschowitsch steht bis heute das Rotweingut IBY.
Anton Iby II fiel im Alter von nur 36 Jahren dem 2. Weltkrieg 1944 zum Opfer.
 
Die Jugend geht ans Werk …
Anton III erweiterte bis in die 1970er Jahre sukzessive die Anbauflächen auf 5,5 Hektar. In den 1960er Jahren begann er mit der Flaschenfüllung und Vermarktung seines Rotweines im kleinen Rahmen. Mit Ehefrau Maria hatte er vier Kinder.
Zwei Söhne und zwei Töchter.
 
Der heutige „Senior“ - Anton IV (geb. 1955)  vinifizierte 1983 gemeinsam mit
Ehefrau Johanna erstmals Rotwein auf einer Rebfläche von 1,25 ha.
 
Bewegte 80er Jahre…
1986 wurde erstmals ein Blaufränkischer im Barrique ausgebaut und erhielt 1992 seinen Markennamen Chevalier. 3 Jahre später 1989 gelang der Bgld. Landessieger mit den Jahrgang 1987. Die Rebfläche wuchs inzwischen auf gute 14 Hektar an und die erste Baustufe des Weinguts-NEU wurde erfolgreich absolviert; fertiggestellt 1993 bis 1995.
 
Sohn Anton V (geb. 1975)  beendete 1994 die Weinbauschule in Klosterneuburg und stieg nach Auslandsaufenthalten in Priorato (Spanien) und Napa Vally (Kalifornien) 1996 als Oenologe und Kellermeister ins elterliche Weingut ein.
 
Nach Beendigung der 2jährigen zweiten Baustufe wurden im Jahr 2000 der moderne und technisch ausgereifte Keller mit Presshaus und der Verkostungsraum feierlich eingeweiht. Auch die Rebfläche wuchs weiter an: auf 20 Hektar. Jetzt war für die Familie IBY der richtige Zeitpunkt gekommen, enge Bande mit den wichtigsten Handelspartnern zu knüpfen.
 
  
 
Neues Jahrtausend
Iby Anton V präsentiert 2000 sein Erstlingswerk: eine Blaufränkisch dominante Cuvée Names Quintus. Als Blaufränkischpionier entwickelt Anton IV einen Blaufränkisch der Spitzenklasse - Blaufränkisch Juwel. Die beinahe 60 jährige, tiefgründige Lage Dürrau eignet sich hierfür einmalig. Somit wird zum zweiten Mal, seit 1993 im Jahr 2000 der Blaufränkisch Dürrau selektiv gefüllt. Das war die Geburtsstunde, für das internationale Image dieser unverkannten Rebsorte.
 
Blaufränkisch-Juwel wurde geboren
 
 
 1774 Hektar Blaufränkisch im Mittelburgenland (Stand 2009) verfügen diese über die größte Blaufränkischfläche aller Weinbaugebiete. Als bezeichnend für den Mentalitätswandel jener Zeit darf eine Aussage von Anton Iby aus Horitschon gelten: „Ich bin gegen Ende der 1990er Jahre zu der Einsicht gelangt, dass der reinsortige Blaufränkische noch besser sein muss als der damals so beliebte Cabernet Sauvignon, sofern wir uns um unsere heimische Sorte in gleichem Maße bemühen wie um den Cabernet.“ Als Konsequenz dieser Überlegung hackte Iby im Jahr 2004 sämtliche auf seiner Scholle befindlichen Rebstöcke der Sorten Cabernet Sauvignon, Pinot Noir und Syrah aus und pflanzte an deren Stelle Blaufränkischreben. Mit dem Jahrgang 2000 wurde im Mittelburgenland das Blaufränkisch-Juwel-Projekt gestartet. Erstmals wurde damit von Erzeugerseite her dem Blaufränkischen das höchste Potenzial im Weingut zugemessen. Auch wenn anfänglich noch zu viel Holz- und Rösteinsatz im Spiel gewesen ist, so kommt diese Aktion der Mittelburgenländer einer Initialzündung gleich, die auf breiter Basis einen Bewusstseinswandel – weg von den Cuvées, hin zum reinsortigen Blaufränkischen – einleitete. (Text Johann Werfring  Wiener Zeitung)

Die Weinakademie in Rust verleiht Anton V 2001 das "Diploma in Wines and Spirits" zur Graduierung als Weinakademiker.
 
Der Umsatz wächst kontinuierlich, ebenso die Rebfläche – sie beträgt mittlerweile 30 Hektar und Hauptabnehmer der vielfach ausgezeichneten IBY Weine wird die Gastronomie im In- und Ausland. Zuwachs bekommt auch die Familie selbst:
2003 lernt Anton V seine Eva kennen. Ihr Kommunikationstalent wird im Betrieb für Organisation und Marketing eingesetzt. Die beiden sind mittlerweile verheiratet und stolze Eltern von vier Kindern. Mit Leib und Seele ist Eva Mutter ihrer zwei Mädls und zwei Buben. Wenn dann noch Zeit bleibt, kümmert sie sich mit um den Vertrieb.
 
…. die Elterngeneration
Anton IBY IV gilt aufgrund seiner jahrezehntelangen Erfahrung als „Doyen und Lobbyist“ der burgenländischen Rotweinwinzer. In seiner Funktion als Obmann des VBM – Verband Blaufränkisch Mittelburgenland – führte er 2006/07 mit dem DAC Mittelburgenland das erste DAC des Burgenlandes ein. Wobei seine Frau Hanni eher im Hintergrund wirkt, denn ihr Lebensinhalt sind die Weingärten. Ihr außergewöhnliches Wissen und ihr Engagement widmet sie der wichtigsten Basis eines Weinguts, nämlich dem Rebstock.
 
Bio-Umstieg!
2008 wurden nicht nur Flaschenlager, Maschinenhalle und Energiezentrale errichtet, sondern ein offizieller Antrag auf biologische Wirtschaftsweise gestellt.
Der Betrieb bewirtschaftet inzwischen 40 ha.
 
Seit dem Jahr 2011 wird das IBY Rotweingut  von der Kontrollstelle BIOS zertifiziert.
Somit gilt das IBY ROTWEINGUT als BIO-Weingut .
 
… und natürlich heißt einer der beiden IBY Buben wieder Anton ….der VI.
Damit die Geschichte mit Tradition weiter geht…
 

 

IBY BioRotweingut GmbH
Am Blaufränkischweg 3
A-7312 Horitschon

+43  2610 42292     Fax: DW 90
+ 43 664/ 920 1478 Eva Maria IBY
+43 664/ 120  2918 Anton Markus IBY

E-mail: weingut@iby.at
ATU: 61687669
Datenschutz
AT-BIO-401  BIO-Zertifikat

 http://www.bios-kontrolle.at/cms.php/

Öffnungszeiten:

Mo-Fr 8 bis 17h
Sa 9h-11h30 + 13h30-18h
So + Feiertage geschlossen

http://www.falstaff.at/winzer/rotweingut-iby-17775.html
 

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